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Ein Bunker aus der Zeit des Kalten Krieges
Der Bunker wurde so vorbereitet, dass er der Öffentlichkeit gezeigt werden kann. Seit dem 30. Juli 2011 sind Besichtigungen im Rahmen von Kontrollbegehungen zu den bekanntgegebenen Terminen möglich. Individuelle Besuche bitte über den Förderverein anmelden. Der Förderverein ist erreichbar über E-Mail: Bunker-Kunersdorf@web.de .
Bezeichnungen für den Bunker Kunersdorf waren Wetterbeobachtungsstation, Objekt 17/448, Funksendezentrale, Frankfurt-448, ZSTM (Zentrale Schaltstelle für Tast- und Modulationsleitungen) mit dem Tarnnamen “Nutzlast”
Der Bunker Kunersdorf liegt in der ehemaligen Sandgrube des Rüsterbusches westlich von Kunersdorf auf dem Gelände des ehemaligen Heims für Asylbewerber Kunersdorf, das auch zeitweilig als Straußenfarm genutzt wurde. Zu DDR-Zeiten zugehörig zum „Atombunker Harnekop“ (ehemalige Hauptführungsstelle des „Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR“), war dieser Bunker auch streng geheim. Zu ihm gehörten auf einem Territorium von etwa 450 km² im Umkreis insgesamt 11 „Sputniks“ (unbemannte abgesetzte Sendestellen mit je 2 x KN1E und der zugehörigen Fernwirktechnik) und eine umfangreiche Fernmeldekabel-Anlage.
Diese Kurzwellen-Sendezentrale wurde 1981 fertiggestellt und war nach erfolgreichem Probebetrieb von Ende März 1981 bis 1991 in Nutzung.
Der zwei-etagige Bunker war in der Schutzklasse C errichtet. Fernmeldekabel waren mehrere Kilometer vorher aufgeteilt und mit entsprechenden Vorratsschleifen auf zwei Wegen über zwei getrennte Kabeleinführungen in das Bauwerk eingeführt und die einzelnen Adern über Überspannungsschutzeinrichtungen (ÜSE) zusätzlich abgesichert.
An Kurzwellensendetechnik standen zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme zur Verfügung: - Im Hauptbauwerk 10 x 1kW Sender Typ KN 1-E - Im Hauptbauwerk 3 x 5 kW Sender Typ KN 5-E - In den „Sputniks“ 22 x 1 kW Sender Typ KN 1-E
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